"Sie schmunzelte, als sei ihre Wirkung ein ganz privates Vergnügen, das man wie einen guten Cognac still genießt." Ralf Isau

Sonntag, 10. Juli 2011

Frauenfußballweltmeisterschaft gegen Japan verloren

Die Mädels der Fußballweltmeisterschaft haben gestern gegen Japan verloren. Warum sie verloren haben, kann ich euch sagen, auch ganz ohne das Spiel gesehen zu haben.



Stelle ich mir eine Fußballspielerin vor, dann sehe ich - zugegeben - vor meinem inneren Augen ein garstiges Mädchen, das sich die nassen Haarsträhnen aus dem Gesicht wischt, um mit vorgeschobenem Kinn wütend zu schnauben, dass sich weißer Schaum vor dem Mund bildet. Die Augen zu fiesen Schlitzen verengt, um den Feind besser fokussieren zu können. Und dann wird zugetreten. Mit festem Tritt auf den Ball. Also, wäre ich ein Mann, so ein Mädchen hätte ich auch nicht allzu gern zur Freundin. Denn Freundinnen können ja auch mal sauer werden. Und Ball ist Ball. Oder?


Jedenfalls. Die Mädchen hatten es satt, wie Mannsweiber betrachtet zu werden und waren sich einig, dagegen etwas unternehmen zu müssen. Und das bitte auf radikale Weise, damit´s auch der letzte Dorfbub auf seinem Plumpsklo mitbekommt. Und weil Dorfbuben auf Plumpsklos am liebsten einschlägige Literatur lesen, hatten sie einen echt superduperheißen Einfall. Im wahrsten Sinne des Wortes.


Kurz: Fünf der Mädels haben den Slogan "die Welt zu Gast bei Freunden" völlig neu definiert und mit ihren ganz eigenen Bällen vor der Kamera des Playboys gespielt. Haben sich kichernd auf den Hintern geklopft, mit Schlafzimmerblick und wallenden Haaren genossen, nass gespritzt zu werden, dass die Nippel kleine Knöpfe unter den T-Shirts zeichneten und haben damit dem Dorfbub auf seinem Plumpsklo eine ganz eigene Freude gemacht.

Es wirkt: Ich sehe in den Mädels definitiv keine jodelnden Mannsweiber mehr. Ich sehe in ihnen dumme Blondchen, die verstanden haben, dass man den Ball in´s Tor schießen muss und ansonsten nicht viel von Emanzipation halten.


Ich weiß ja nicht, ob das nun soviel besser ist? 


Hätten sie mal lieber einfach trainiert, anstatt mit den Brüsten zu wackeln. Dann hätte das auch mit Japan geklappt. Denn die Japanerinnen hatten sicherlich besseres zu tun, als wertvolle Trainingszeit damit zu verschwenden, den jungen Mädchen ihrer Heimat zu sagen: Los, Mädchen, zeigt eure Titten, macht euch nackich! Das ist, was ihr tun müsst, um erfolgreich zu sein.

Der Blößenwahn auf dem "Feld der Ehre" 2011. Danke Mädels. Für soviel Unterhaltung.

Ich find ja, die Mädels sollten beim nächsten Mal gleich ganz nackt spielen. Dann wissen auch alle gleich, worum´s beim Frauenfußball wirklich geht.



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